
Adam
und Eva Die Figuren waren der erste öffentliche Auftrag an Riemenschneider in Würzburg. Der Meister erhielt für die sorgfältig gearbeiteten Bildwerke 120 Gulden. Zum Vergleich: für die Apostelfiguren an der Marienkapelle wurden nur 10 Gulden pro Bildwerk gezahlt. |
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Detail 1: Kopf der Eva Auftraggeber der Figuren war der Unterrat in Würzburg. Er vereinbarte mit Riemenschneider eine Prämie von 20 Gulden, wenn die Figuren "kunstlich meysterlich und zirlich" gemacht wären. Noch heute zeugen die weich modellierten Gesichter und die fein ziselierte Haarpracht von der besonderen Qualität der Ausführung. |
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Detail 2: Kopf des Adam Der Würzburger Stadtrat entschied 1492, "daß mann Adam den meyster Tyll vonn Stein hawet keinen Bart machen solle". Mit seinem jugendlichen Gesicht stellte Riemenschneider den Adam in kindlicher Unschuld - vermutlich vor dem Sündenfall - dar. |
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